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Tipps für den Umgang mit Rauchmeldern:Täglich sterben Menschen in Deutschland durch Brände, die Meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die deutliche Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht. Denn Rauch ist schneller und lautloser als das Feuer. Die jährlichen Folgen in Deutschland: 600 Brandtote, 6000 Brandverletzte, mit zum Teil schweren Verletzungen. Es entstehen Sachschäden in Höhe von mehren Milliarden Euro.
Mythen, die sich hartnäckig ums Feuer ranken:"Wenn es brennt habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."Falsch - Sie haben durchschnittlich nur drei Minuten zum Verlassen des Gebäudes - dann sind Brandrauch und Hitzeentwicklung so groß, dass eine Flucht unmöglich wird.
"Meine Nachbarn oder mein Haustier wecken mich rechtzeitig bei einem Feuer."Eine gefährliche Fehleinschätzung - auch Ihr sonst so aufmerksamer Nachbar schläft irgendwann und gerade Haustiere neigen dazu, sich in Panik zu verstecken. Tiere reagieren auf Brandrauch noch empfindlicher als Menschen.
"Bei uns kann so etwas nicht passieren, wir passen auf!"Stimmt nicht! Elektrische Defekte an Haushaltsgeräten sind häufige Brandursachen, gerade bei der stetig steigenden Anzahl der Standby-Geräte. Auch Brandstiftungen im Keller, in Hausfluren und Treppenaufgängen oder ein Feuer in der Nachbarwohnung, bringen Sie ganz unverschuldet in Lebensgefahr.
Da bereits das einmalige Einatmen von Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr. Das gibt ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Zigarettenrauch und brennende Kerzen lösen bei qualitativ guten Rauchmeldern in der Regel keinen Alarm aus.Wo installiert man Rauchmelder? | | Rauchmelder gehören an die Decke in die Raummitte und können mit den Schrauben und Dübeln, die dem Gerät meist beigefügt sind, einfach montiert werden. Rauchmelder sind etwa nur so groß wie eine Kaffeetasse. Inzwischen bekommt man die Geräte auch in verschiedenen Farben und Formen, die sich auch in moderne Einrichtungen integrieren lassen. | | | Mindestschutz pro Etage: | 1 Rauchmelder im Flur oder Treppenhaus |
|  | | | | | Um Fehlalarme zu vermeiden, achten sie darauf, dass die Rauchmelder nicht in Räumen eingesetzt werden, in denen Wasserdampf oder eine hohe Staubbelastung vorkommen kann. Neben dem Schutz im Privatbereich bewähren sich seit Jahren professionelle Brandmeldesysteme in Betrieben, Hotels, Gaststätten, Kaufhäusern, öffentlichen Gebäuden sowie in der gesamten Industrie. Brandmeldesysteme schützen Leben und Gesundheit und sichern Existenzen. Verwenden sie nur optische Rauchmelder. Rauchmelder mit radioaktiven Präparaten sind in Deutschland nicht zugelassen. Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder, die bleiben auch bei Stromausfall funktionstüchtig. Die dafür benötigten Batterien, in der Regel ein 9V-Block, halten etwa ein Jahr. Wenn die Batterie gewechselt werden sollte, wird das durch einen Warnton, der in regelmäßigen Abständen über mehrere Wochen wiederholt wird, angezeigt. Die VdS-Zeichen und GS-Zeichen stehen für geprüfte Sicherheit und Qualität. Verschiedene Sachversicherer honorieren den Einbau dieser Rauchmelder - fragen Sie Ihre Versicherungsgesellschaft. Ihre örtliche Feuerwehr oder ein Brandschutzbetrieb in Ihrer Nähe beraten Sie kompetent und zuverlässig.
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